26.02.2026 / Auf der Couch mit... Kunst im Raum, Raum für Kunst

Die Künstlerin Susanne Meyer über das Zusammenspiel von Bildern und Möbeln

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Sengfelder Bild
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Die meisten von uns haben Bilder an den Wänden - und oftmals sehr gute. Doch Kunst kann mehr, als einen Platz füllen oder Akzente setzen. Richtig ausgewählt, verändert Kunst den Raum - sie vertieft Stimmungen, schafft Spannung und gibt genau diese persönliche Note, die das Zuhause einzigartig macht.

Die meisten von uns haben Bilder an den Wänden - und oftmals sehr gute. Doch Kunst kann mehr, als einen Platz füllen oder Akzente setzen. Richtig ausgewählt, verändert Kunst den Raum - sie vertieft Stimmungen, schafft Spannung und gibt genau diese persönliche Note, die das Zuhause einzigartig macht.

Wie Kunst konkret wirken kann, zeigen wir derzeit in unserem Einrichtungshaus mit Werken der Gröbenzeller Künstlerin Susanne Meyer. Ihre abstrakten Arbeiten treffen auf Möbel mit klarer Linie und ruhiger Präsenz - und genau daraus entsteht ein Dialog, der den Raum aufwertet. Farbe, Bewegung und Freiheit begegnen Struktur, Proportion und zeitlosem Design.

Im Interview sprechen wir mit ihr darüber, wie Kunst wirkt, warum sie im richtigen Raum nicht erklärt werden muss.

Frau Meyer, Sie sagen, die Malerei begleitet Sie seit frühester Kindheit. Erinnern Sie sich an den Moment, in dem Kunst für Sie mehr wurde als eine "Beschäftigung", sondern Ihr Weg sich auszudrücken?

Susanne Meyer: Lange Zeit war Malerei für mich ein Zeitvertreib. In meiner Jugend, in einer emotional intensiven Phase, veränderte sich das - Malen wurde zu einem Ventil für Gefühle, für die mir die Worte fehlten. In diesem Moment wurde Kunst zu meiner Sprache. Und ist es bis heute geblieben.

Wie Kunst konkret wirken kann, zeigen wir derzeit in unserem Einrichtungshaus mit Werken der Gröbenzeller Künstlerin Susanne Meyer. Ihre abstrakten Arbeiten treffen auf Möbel mit klarer Linie und ruhiger Präsenz - und genau daraus entsteht ein Dialog, der den Raum aufwertet. Farbe, Bewegung und Freiheit begegnen Struktur, Proportion und zeitlosem Design.

Im Interview sprechen wir mit ihr darüber, wie Kunst wirkt, warum sie im richtigen Raum nicht erklärt werden muss.

Frau Meyer, Sie sagen, die Malerei begleitet Sie seit frühester Kindheit. Erinnern Sie sich an den Moment, in dem Kunst für Sie mehr wurde als eine "Beschäftigung", sondern Ihr Weg sich auszudrücken?

Susanne Meyer: Lange Zeit war Malerei für mich ein Zeitvertreib. In meiner Jugend, in einer emotional intensiven Phase, veränderte sich das - Malen wurde zu einem Ventil für Gefühle, für die mir die Worte fehlten. In diesem Moment wurde Kunst zu meiner Sprache. Und ist es bis heute geblieben.

Ihre abstrakten Werke folgen keinen festen Regeln. Wie starten Sie und wann wissen Sie, dass ein Bild "fertig" ist - oder bleibt diese Entscheidung immer ein Wagnis?

Susanne Meyer: Ich beginne ohne feste Vorstellung und lasse mich ganz auf den Prozess ein. Farben und Formen entwickeln sich aus dem Moment heraus. Wann ein Bild fertig ist, entscheide ich nicht rational - es ist ein Gefühl von Ruhe oder Stimmigkeit. Ganz sicher ist man dabei nie, aber dieses Risiko gehärt für mich untrennbar zur abstrakten Malerei.

Wie war der Weg von der abstrakten Malerei hin zum Malen von Tieren? Wie wählen Sie die Tiere, die Sie malen? Haben genau diese Tiere (Hirsch, Kuh, Hahn, Steinbock) eine bestimmte Bedeutung für Sie?

Susanne Meyer: Der Schritt hin zu den Tiermotiven entstand aus dem Wunsch heraus, nach langer Zeit der abstrakten Malerei wieder etwas Konkretes zu malen. Gleichzeitig spielte meine Herkunft dabei eine wichtige Rolle: ich bin auf dem Land aufgewachsen, mein Vater war Jäger, und Tiere waren für mich immer präsent. Die Auswahl der Tiere erfolgt aus einer inneren Verbundenheit heraus.

Ihre abstrakten Werke folgen keinen festen Regeln. Wie starten Sie und wann wissen Sie, dass ein Bild "fertig" ist - oder bleibt diese Entscheidung immer ein Wagnis?

Susanne Meyer: Ich beginne ohne feste Vorstellung und lasse mich ganz auf den Prozess ein. Farben und Formen entwickeln sich aus dem Moment heraus. Wann ein Bild fertig ist, entscheide ich nicht rational - es ist ein Gefühl von Ruhe oder Stimmigkeit. Ganz sicher ist man dabei nie, aber dieses Risiko gehärt für mich untrennbar zur abstrakten Malerei.

Wie war der Weg von der abstrakten Malerei hin zum Malen von Tieren? Wie wählen Sie die Tiere, die Sie malen? Haben genau diese Tiere (Hirsch, Kuh, Hahn, Steinbock) eine bestimmte Bedeutung für Sie?

Susanne Meyer: Der Schritt hin zu den Tiermotiven entstand aus dem Wunsch heraus, nach langer Zeit der abstrakten Malerei wieder etwas Konkretes zu malen. Gleichzeitig spielte meine Herkunft dabei eine wichtige Rolle: ich bin auf dem Land aufgewachsen, mein Vater war Jäger, und Tiere waren für mich immer präsent. Die Auswahl der Tiere erfolgt aus einer inneren Verbundenheit heraus.

Sengfelder 05.18.08-No10-Susanne-Meyer.webp
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Sie sind/waren in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Verändert sich Ihre Arbeit, wenn Sie wissen, dass Ihre Werke in sehr unterschiedlichen kulturellen Kontexten gezeigt werden?

Susanne Meyer
: Natürlich ist mir bewusst, dass meine Arbeiten in unterschiedlichen kulturellen Kontexten interpretiert werden. Dennoch versuche ich, mich beim Malen nicht davon leiten zu lassen. Der Entstehungsprozess bleibt sehr persönlich und intuitiv. Gleichzeitig finde ich es spannend, dass die Werke je nach kulturellem Hintergrund unterschiedlich wahrgenommen werden.

Möbel strukturieren Räume, erlauben tägliche praktische Nutzung, geben bestenfalls Ruhe, sind Ausdruck unseres Geschmacks und zeigen unsere Persönlichkeit. Welche Aufgabe sehen Sie in Ihrer Kunst? Für Sie ist es eine Möglichkeit des Ausdrucks, was ist es für die Käuzfer?

Susanne Meyer
: Für mich ist Kunst in erster Linie Ausdruck und ein sehr persönlicher Prozess. Gleichzeitig verlässt ein Werk mit dem Kauf meinen eigenen Raum und wird Teil eines anderen Lebens. Dort übernimmt es eine neue Aufgabe: Es strukturiert Räume, schafft Atmosphäre. Für die Käufer wird das Bild idealerweise zu einem Gegenüber - etwas, das nicht erklärt werden muss, sondern wirkt. Genau in diesem Zusammenspiel zwischen persönlichem Ausdruck und offenem Erleben sehe ich die eigentliche Aufgabe meiner Kunst.

Sie sind/waren in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Verändert sich Ihre Arbeit, wenn Sie wissen, dass Ihre Werke in sehr unterschiedlichen kulturellen Kontexten gezeigt werden?

Susanne Meyer
: Natürlich ist mir bewusst, dass meine Arbeiten in unterschiedlichen kulturellen Kontexten interpretiert werden. Dennoch versuche ich, mich beim Malen nicht davon leiten zu lassen. Der Entstehungsprozess bleibt sehr persönlich und intuitiv. Gleichzeitig finde ich es spannend, dass die Werke je nach kulturellem Hintergrund unterschiedlich wahrgenommen werden.

Möbel strukturieren Räume, erlauben tägliche praktische Nutzung, geben bestenfalls Ruhe, sind Ausdruck unseres Geschmacks und zeigen unsere Persönlichkeit. Welche Aufgabe sehen Sie in Ihrer Kunst? Für Sie ist es eine Möglichkeit des Ausdrucks, was ist es für die Käuzfer?

Susanne Meyer
: Für mich ist Kunst in erster Linie Ausdruck und ein sehr persönlicher Prozess. Gleichzeitig verlässt ein Werk mit dem Kauf meinen eigenen Raum und wird Teil eines anderen Lebens. Dort übernimmt es eine neue Aufgabe: Es strukturiert Räume, schafft Atmosphäre. Für die Käufer wird das Bild idealerweise zu einem Gegenüber - etwas, das nicht erklärt werden muss, sondern wirkt. Genau in diesem Zusammenspiel zwischen persönlichem Ausdruck und offenem Erleben sehe ich die eigentliche Aufgabe meiner Kunst.

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Im Rahmen unserer Einrichtungsberatung zeigen wir vielen Kunden wie Kunst am besten in ihrem Zuhause wirkt. Was ist aus Ihrer Sicht entscheidender: dass ein Kunstwerk zum Möbel passt - oder dass Möbel einem starken Bild Raum geben?

Susanne Meyer
: Für mich sollte ein starkes Kunstwerk nicht angepasst werden müssen. Ein Bild darf den Raum prägen und eine eigene Präsenz haben. Möbel können sich zurücknehmen und dem Werk Raum geben. Wenn beides im Dialog steht, entsteht eine Spannung, die einen Raum lebendig macht - nicht durch Anpassung, sondern durch gegenseitige Wirkung.

Sehen Sie Ihre Arbeiten eher als Solisten - oder als Teil eines Ensembles aus Möbeln, Materialien und Licht? Anders: haben Sie bei jedem Bild den perfekten Hängeplatz im Kopf?

Susanne Meyer
: Meine Arbeiten können beides sein. Manche Bilder treten sehr selbstbewusst auf und funktionieren wie Solisten, andere fügen sich leiser in ein Ensemble aus Möbeln, Materialien und Licht ein. Beim Entstehen habe ich selten einen konkreten Hängeplatz im Kopf. Wichtig ist mir, dass das Werk offen bleibt - erst im Raum, im Zusammenspiel mit seiner Umgebung, findet es seine endgültige Rolle.

Im Rahmen unserer Einrichtungsberatung zeigen wir vielen Kunden wie Kunst am besten in ihrem Zuhause wirkt. Was ist aus Ihrer Sicht entscheidender: dass ein Kunstwerk zum Möbel passt - oder dass Möbel einem starken Bild Raum geben?

Susanne Meyer
: Für mich sollte ein starkes Kunstwerk nicht angepasst werden müssen. Ein Bild darf den Raum prägen und eine eigene Präsenz haben. Möbel können sich zurücknehmen und dem Werk Raum geben. Wenn beides im Dialog steht, entsteht eine Spannung, die einen Raum lebendig macht - nicht durch Anpassung, sondern durch gegenseitige Wirkung.

Sehen Sie Ihre Arbeiten eher als Solisten - oder als Teil eines Ensembles aus Möbeln, Materialien und Licht? Anders: haben Sie bei jedem Bild den perfekten Hängeplatz im Kopf?

Susanne Meyer
: Meine Arbeiten können beides sein. Manche Bilder treten sehr selbstbewusst auf und funktionieren wie Solisten, andere fügen sich leiser in ein Ensemble aus Möbeln, Materialien und Licht ein. Beim Entstehen habe ich selten einen konkreten Hängeplatz im Kopf. Wichtig ist mir, dass das Werk offen bleibt - erst im Raum, im Zusammenspiel mit seiner Umgebung, findet es seine endgültige Rolle.

Wie wählen Sie die einzelnen Hängeorte bei uns im Einrichtungshaus für Ihre Bilder?

Susanne Meyer
: Die Auswahl der Hängeorte lag maßgeblich bei Herrn Sengfelder. Ich habe mich dabei bewusst etwas zurückgenommen. Mir war es wichtig, dem Raumkonzept zu vertrauen. Meine Rolle war es, die Werke dafür offen zu halten.

Wie wählen Sie die einzelnen Hängeorte bei uns im Einrichtungshaus für Ihre Bilder?

Susanne Meyer
: Die Auswahl der Hängeorte lag maßgeblich bei Herrn Sengfelder. Ich habe mich dabei bewusst etwas zurückgenommen. Mir war es wichtig, dem Raumkonzept zu vertrauen. Meine Rolle war es, die Werke dafür offen zu halten.

Susanne MeyerSusanne Meyer

Meine Bilder sollen nichts erklären oder fordern, sondern einen offenen Raum anbieten.

Und ganz persönlich gefragt: Was wünschen Sie sich, dass Menschen empfinden, wenn sie eines Ihrer Bilder in einem sorgfältig gestalteten Raum sehen?

Susanne Meyer
: Ich wünsche mir, dass Menschen einen Moment innehalten. Vielleicht Ruhe spüren, vielleicht Neugier oder ein leises Wiedererkennen. Meine Bilder sollen nichts erklären oder fordern, sondern einen offenen Raum anbieten - für eigene Gedanken, Erinnerungen oder einfach für ein gutes Gefühl im Zusammensein von Kunst und Raum.

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und beraten Sie persönlich zur Wirkung von Kunst im Raum - im Zusammenspiel mit Möbeln, Licht und Textilien.

Einen individuellen Termin zur Kunstberatung können Sie jederzeit
hier bei uns vereinbaren.

Und ganz persönlich gefragt: Was wünschen Sie sich, dass Menschen empfinden, wenn sie eines Ihrer Bilder in einem sorgfältig gestalteten Raum sehen?

Susanne Meyer
: Ich wünsche mir, dass Menschen einen Moment innehalten. Vielleicht Ruhe spüren, vielleicht Neugier oder ein leises Wiedererkennen. Meine Bilder sollen nichts erklären oder fordern, sondern einen offenen Raum anbieten - für eigene Gedanken, Erinnerungen oder einfach für ein gutes Gefühl im Zusammensein von Kunst und Raum.

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und beraten Sie persönlich zur Wirkung von Kunst im Raum - im Zusammenspiel mit Möbeln, Licht und Textilien.

Einen individuellen Termin zur Kunstberatung können Sie jederzeit
hier bei uns vereinbaren.